Volksfestschießen

Neugründung nach dem II. WK

 

Nachdem in Deutschland 1950 von der Besatzungsmacht Amerika wieder Luftgewehre als Sportgeräte zugelassen wurden, begannen die Vereine, die vor dem Krieg schon bestanden, sich wieder zu formieren.

Der erste Verein, der nach dem Krieg in Straubing den Schießbetrieb wieder aufnahm, waren die Edelweißschützen. Als zweiter Verein in Straubing kam dann 1950 die Kgl. priv. Schützengilde dazu. Langsam folgten dann die anderen, wie Hubertusschützen, Donauschützen, Gäubodenschützen und 1954 die BSG Stadtwerke Straubing.

Es war eine harte Zeit für die Vereine, denn es fehlte an Allem (Geld, Sportwaffen, Räumlichkeiten), aber mit Kameradschaft, Zusammengehörigkeit, Eigenleistung, Idealismus und finanzieller Leistung mancher besser gestellter Privatpersonen wurden Veranstaltungen (z.B. Schützenbälle, Königsfeiern, Wettkämpfe, Weihnachtsfeiern) durchgeführt, vor denen man noch heute den Hut ziehen muss.
Die Kgl. priv. Schützengilde stellte in diesen Jahren mit Franz Firmthaler auch den ersten Gauschützenmeister.

Langsam begannen die Schützen Wettkämpfe zu organisieren. Zu den beliebtesten Veranstaltungen gehörten Vergleichskämpfe mit den in Mitterharthausen stationierten Amerikanern. Bei diesen war es Oberst Boles, ein begeisterter und hervorragender Schütze, der diese Wettkämpfe unterstützte. Boles hatte immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Schützen. Ein weiterer Ansporn bei diesen Wettkämpfen mitzumachen war die Verpflegung, die es bei den Amerikanern zum Nulltarif gab.

Herzlichen Dank für die Zusammenarbeit und freundliche Unterstützung



Schießzeiten

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